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Die Unterseewelt Erstellt mit dem Beitrag des türkischen Zentrums für Tauchen und Meeresforschungen TurkDive
Das Tauchen und die Gesetze Das versunkene antike Schiff von Uluburun Das versunkene antike Schiff Gelidonya Das versunkene franzosische Schiffswrack (Societe) Die Klippen
Die Ratteninsel Das versunkene Flugzeugwrack von Kas Die drei Insel Die Himmelshohle Das versunkene amerikanische Kriegsflugzeug B-24
Das versunkene Schiff Paris Die Suluin Hohle
Das versunkene antike Schiff Gelidonya [ [Einige bei Ausgrabungen gefundene antike Schätze] ]

Als ein Frachtschiff, den südöstlichen Teil der größten Insel von insgesamt fünf Inseln, die sich in Richtung Süden der im westlichsten Teil des Golfes Antalya liegenden damals „Gelidonya“ und heute „Taşlık burnu“ heißenden Landzunge reihten, passierte, zerschellte es an den vorgelagerten Felsenklippen, begann seine Fracht zu zerstreuen und versank kurze Zeit später im Meer, in dem er sich dann mit dem Heck auf einen Felsen setzte. Dieses Schiff, das im Jahre 1954 von einem Schwammtaucher aus Bodrum entdeckt wurde, liegt in einer Tiefe von 26 – 28 m. Am Ende von Forschungstauchgängen im Jahre 1960 stellte sich heraus, dass dieses Schiff aus der frühen Bronzezeit stammt. Eine weitere Eigenschaft dieser Tauchgänge ist, dass es sich hierbei um erste Unterwasserausgrabungen in der Türkei handelt, die unter der Leitung eines Taucher – Archäologen und nach den Normen von Landausgrabungen durchgeführt wurden.
Die Schätzungen laut den Analyseergebnissen von Gestrüpp, das als Lager bzw. Schutzschicht für bzw. gegen die schwere Last auf dem Schiff vorgesehen wurde, besagen, dass dieses Schiff gegen Ende des 13. Jahrhunderts v. Chr. sank. Ein großer Teil der Überreste dieses Schiffes wurde insbesondere durch die Schiffsbohrwürmer der Art Teredo vernichtet, weil sich darauf keine Schutzschicht aus Sand oder Schlamm befand. Dennoch ist bekannt, dass die Furnierhölzer des Schiffes mit Keilnieten mit Holznageln, bekannt aus der Schiffsfertigungstechnik aus der klassischen, griechischen und römischen Zeit, aneinander genietet wurden. Doch dass das Gestrüpp, das als Schutzschicht vorgesehen wurde, um das Holz des Schiffes vor der schweren Fracht zu schützen, bis heute erhalten geblieben ist, zeigt uns auf offene Weise den Zweck des Gestrüpps, das Odysseus auf seinem selbstgebauten Schiff vorgesehen hatte. Auch wenn die Verteilung der Fracht zuvor darauf hinwies, dass das Schiff nicht länger als 10 m ist, zeigen in letzter Zeit aufgefundene Überreste des Schiffes, dass es länger ist, als angenommen.
Ein Teil der Fracht auf dem Schiff besteht aus bronzenen Schrottwerkzeugen, die zum Zwecke des Einsatzes bei der Fertigung von Werkzeugen aus geschmolzener Bronze aus Zypern gebracht wurden, sowie aus Kupfer- und Zinnbarren für den Einsatz bei der Fertigung von neuen Bronzen. Die Bedeutung des antiken Wracks Gelidonya resultiert aus den historischen Informationen, die man während der Ausgrabungsarbeiten herausbekam. Zur Zeit der Ausgrabungsarbeiten wurde angenommen, dass in der zweiten Hälfte der frühen Bronzezeit der Meereshandel im östlichen Mittelmeer durch die mykenische Zivilisation monopolisiert worden war, und die phönizischen Seefahrer ihre berühmten Seefahrttraditionen erst in der späteren Eisenzeit erreicht hatten. Tatsächlich wurde als wichtigsten Grund dafür, dass Odyssee des Homeros durch die klassischen Sprachwissenschaftler des 20. Jhr. generell dem 8. Jhr. v. Chr. zugeordnet worden war, gezeigt, dass in dem Werk des Ofteren über die phönizischen Seefahrer und die Bronzenverarbeitung berichtet wird. Doch die Ergebnisse der Ausgrabungsarbeiten des antiken Schiffes weisen auch auf die Existenz anderer Wahrscheinlichkeiten hin.
Anhand der während der Forschungsarbeiten im Jahre 1994 auf dem antiken Wrack Gelidonya aufgefundenen Steinhacken wird angenommen, dass dieses antike Schiffswrack aus dem Mittleren Osten stammt. Die - aus dem antiken Wrack gehievten - Artefakte werden heute in dem Unterwassermuseum von Bodrum ausgestellt.

Veröffentlicht mit der Erlaubnis des Herrn Oğuz ALPÖZEN, Leiter des Unterwassermuseums von Bodrum .

Beim Herausholen eines mykenischen Kruges aus dem antiken Wrack Gelidonya

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