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Die Unterseewelt Erstellt mit dem Beitrag des türkischen Zentrums für Tauchen und Meeresforschungen TurkDive
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Das versunkene Schiff Paris Die Suluin Hohle
Das versunkene französische Schiffswrack (Societe)

In den Sommermonaten des Jahres 1942 führten die Alliierten entschlossene Demonstrationen durch, um in dem Krieg in Nordafrika die Überlegenheit zu gewinnen und den deutschen Heerführer Rommel zu besiegen. Für die Alliierten war es von großer Bedeutung, zu welchem Preis auch immer die Nachschublinien zu sperren und zu isolieren. Dass die Türkei den Alliierten näher kam und später sogar gegen Japan den Krieg verkündete, machte unsere Küsten - auch wenn wir unabhängig und selbstständig wirkten - für die Flottenschiffe der Alliierten nicht sicher. Für die Schiffe der französischen Flotte, die den Deutschen dienten, galt die gleiche Gefahr. Gegen Herbst flohen ein französisches Versorgungsschiff, ein Escort und ein Kriegsschiff vor den starken Luftangriffen der Alliierten auf der Route von Syrien und fuhren bis vor Alanya. Doch dieses Fliehen brachte keine Rettung. Die Flugzeuge fingen diese Schiffe ein, steigerten die Intensität ihre Angriffe noch mehr, setzten die Verfolgung und die Jagd bis vor die Bucht Adrasan fort. Wahrscheinlich mit dem Gedanken, das Zusammenbleiben mit dem beschädigten Versorgungsschiff sei Selbstmord, verließ das Kriegsschiff das Versorgungsschiff. Das einzige, was das Versorgungsschiff „Societe“ machen konnte, war es, in den Golf Antalya hinein zu fahren und Zuflucht zu beantragen. Doch das Ergebnis fiel nicht so aus, wie gedacht. Als dieses Schiff unter den verwunderten Blicken der von den Beobachtungstürmen des heutigen Karaalioglu – Parks schauenden Antalya – Bewohnern zuerst torpediert wurde, dann sein Munitionslager in die Luft ging und er schließlich seinen Bug gen Himmel streckte und begann, langsam zu sinken, hatte er schon viele Tote hinter sich gelassen. Die Fischer aus Antalya machten sich sofort daran, einzugreifen und die Verletzten zu retten. In diesem Schiff, das wie ein Lazarettschiff aussah, gab es ein Munitionslager und für Wüstenbedingungen geeignete Wagen. Zeugen berichteten davon, dass das Personal des Schiffes zur Tarnung keine Uniform trug, und die Menschen auf dem Schiff während der Bergungshilfen der Fischer versuchten, ihre persönlichen Sachen mitzunehmen, was dazu führte, dass dieses Schiff durch die Bevölkerung den Namen das versunkene Schiff Societe erhielt.
Dieses Schiff, dessen eigentlicher Name San Didier lautet, liegt einen Kilometer vor der Jachthafeneinfahrt von Antalya unter der Boje, seinem unerschöpflichem Wächter. Sein vorderer Teil schaut in den Süden, sein hinterer Teil in den Norden. Seine Tiefe unter dem Meer beträgt zwischen 18 und 34 m. Das Schiff hat eine leichte Schräglage von ca. 35 Grad nach Backbord. Seine Länge beträgt ca. 70 m. Bei Ausgrabungsarbeiten im Jahre 1946 und im Jahre 1974 wurde ein großer Teil der Fracht und Skeletts aus dem Schiff herausgeholt. Wenn man all die Teile beachtet, die während der späteren Besuchstauchgänge herausgeholt wurden, wird es nicht falsch sein, zu sagen, dass es heute auf dem Schiff fast nichts mehr als Artefakt gibt. Doch trotzdem zieht es immer noch die Aufmerksamkeit insbesondere der antiken Wracktaucher auf sich. Um hier tauchen zu können muss man zuerst eine Genehmigung von dem Gouverneursamt von Antalya und der Seepolizeidirektion einholen. Ein weiterer unbedingt zu beachtender Punkt ist, dass hier aufgrund der Nähe zum Jachthafen ein reger Bootsverkehr herrscht.

Modell des französischen versunkenen Schiffswracks (Societe)
Das französische Schiffswrack (Societe)
Die Ansicht der Boje, des Wächters des Schiffswracks, von unten
Das französische Schiffswrack (Societe)
Das französische Schiffswrack (Societe)
Überreste eines Jeeps in dem versunkenen Schiffswrack
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