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| Kale Ici (dt. Zitadelle) |
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| KALE ICI (ZITADELLE) UND JACHTHAFEN |
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Das mit dem Meer und den Festungsmauern umgebene Stadtzentrum wird heute Kale Ici genannt. Die Wege und Bauwerke des Kale Ici (der Zitadelle) bringen die Spuren der Geschichte von Antalya bis zu unserem heutigen Tage. Die alten Häuser sind nicht nur wichtig wegen ihrer Architektur, sondern geben uns auch nützliche Informationen über die Lebensweise, Verhaltensweise, die Traditionen und die sozialen Seiten der (damaligen) Menschen.
Die Wege des Kale Ici (der Zitadelle) sind eng. Meistens erstrecken sie sich vom Hafen nach oben, zu den äußeren Festungsmauern hin. Die Häuser differieren je nach der wirtschaftlichen Kraft und dem Benutzungszweck ihrer Besitzer. Doch besitzen sie auch gemeinsame Besonderheiten. Generell sind sie Massivbau aus Steinen unter Einsatz von Holz gebaut. Jedes dieser Häuser hat eine Front zum Weg bzw. zur Straße und einen nicht zum Weg bzw. zur Straße schauenden Garten. Auf der Fassade zur Straße, in dem ersten Stockwerk befinden sich nur wenige Fenster. Und in dem oberen Stockwerk gibt es zur Architektur sowohl des Hauses als auch des Weges bzw. Straße passende Vorwölbungen, die cumba genannt werden. Diese Vorwölbungen sind mit Holzverzierungen versehen. Das Zentrum dieser Häuser stellen im Parterre befindliche, sich zum Garten öffnende Steinfluren mit Steinboden, die Taslık genannt werden, dar. Auf diesen Steinfluren befinden sich Ausruhbänke aus Holz. Von hier aus sind sowohl alle Zimmer im Parterre als auch die Zimmer in den oberen Stockwerden durch eine Treppe erreichbar. Die Parterre des Hauses ist der Teil, in dem gewirtschaftet wird. Die Lagerkammer, die Küche usw. befinden sich hier. Der obere Stockwerk ist der Lebensbereich. Da die Fenster der Zimmer in der oberen Etage größer sind, sind die Zimmer heller. Meistens gibt es in diesen Zimmern zwei übereinander gereihte Serien an Fenstern. Die oberen Fenster sind unverglast und bestehen aus Holzgittern, die unteren Fenster können geöffnet werden. Die oberen Fenster der Vorwölbungen (Cumba sind klein und generell farbig verglast. In Kale Ici sind viele Häuser originalgetreu restauriert worden. Kale Ici (die Zitadelle) ist heutzutage inzwischen ein wunderschönes Touristenzentrum mit Vergnügungsstätten, Pensionen, Restaurants, Souvenirläden und antiken Teppichläden.
Der Hafen von Antalya war früher nach Mersin an der südlichen Küste der Türkei der zweite Hafen an dem die Schiffe anlegen konnten. Doch heutzutage wird dieser Hafen nur durch die Jachten benutzt. Mit der Eröffnung des Industriehafens im Westen der Stadt ist der alte Hafen (Hafen von Antalya) als Jachthafen umbenannt worden.
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| Häuser von Kale ici (Zitadelle) |
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| Jachthafen und Festungsmauern |
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| Haus von Kale Ici (Zitadelle) |
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| Haus von Kale Ici (Zitadelle) |
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| Plan eines Hauses von Kale Ici (Zitadelle) |
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| STADTMAUERN |
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Die antike Stadt Antalya wurde einerseits vom Meer und andererseits vom Lande aus durch zwei hufenförmige Stadtmauern geschützt. Außerdem gibt es weitere Mauern, die innerhalb der Innenstadt die Siedlungsorte voneinander trennen, Auf den äußeren Stadtmauern gibt es zahlreiche mit Abständen von fünfzig Schritten gebaute Türme. Die Vergangenheit der Stadtmauern von Antalya reicht zurück bis in die antike Zeiten. Generell wurden sie durch die Römer auf Fundamente aus der Hellenistischen Zeit gebaut und zu der Zeit der Seldschuken ausgebaut oder instandgesetzt. An den Wänden wurden zahlreiche antike Steinblöcke benutzt. Bis Ende des XIX. Jahrhunderts waren sie fast vollkommen erhalten. Innerhalb der Stadt existieren heutzutage nur noch einige Festungstürme, das Hadrianstor, der Uhrturm, der Hidirlik Turm und einige Stadtmauerüberreste.
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| Stadtmauern |
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| HADRIANSTOR |
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Eine der am besten erhaltenen historischen Bauwerke in Antalya ist das Hadrianstor. Dieser Bau, der ein Werk der Römer ist, wurde im Jahre 130 n. Chr. zu Ehren des römischen Kaisers Hadrian erbaut. Mit der Zeit verdeckten die Stadtmauern den äußeren Teil dieses Tores, weswegen dieses Tor lange Zeit nicht benutzt wurde. Dies ist vielleicht einer der Gründe, weshalb dieses Werk bis heute erhalten geblieben ist. Durch das Niederreißen der Stadtmauerreste ist das Tor ans Tageslicht gebracht worden. Es gilt als schönstes Tor von Pamphylia. Im oberen Teil weist es drei bogenförmige Öffnungen auf. Außer den Säulen ist es vollständig aus weißem Marmor gebaut. Seine Schnitzereien und Reliefs sind sehr schön. Im Original besteht das Tor aus zwei Stockwerken. Über das obere Stockwerk verfügen wir nicht über ausreichende Informationen.
An den beiden Seiten des Tores gibt es zwei Türme, von denen man weiß, dass sie nicht zeitgleich mit dem Tor erbaut wurden. Von diesen ist der Turm auf der südlichen Seite als Julia Sancta bekannt und ein Werk aus der Zeit von Hadrian. Er wurde aus Blocksteinen ohne Verzierungen gebaut. Und von dem Turm im Norden gehören die unteren Teile der antiken Zeit an, während der obere Teil aus der Zeit der Seldschuken stammt.
Stellen Sie sich bitte vor das Tor und machen Sie eine Bewertung von einigen Sekunden. Auf der einen Seite erstreckt sich die Straße der modernen Antalya Atatürk Caddesi, geteilt in zwei Teile durch zweireihige Palmen. Und auf der anderen Seite des Tores ist die alte/antike Antalya zu sehen. Das Hadrian Tor ist das schönste Tor von Pamphylia, ein Treffpunkt von Gestern und Heute. Und auf den beiden Seiten dieses Tores gibt es Türme, die Werke von zwei verschiedenen Zeiten und Zivilisationen sind. Hier verschmelzen die Zeiten und Zivilisation in Harmonie miteinander. Dies ist eine interessante Besonderheit, die an vielen Stellen in Antalya zu sehen ist.
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| Hadrianstor |
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| HIDIRLIK KULESI (“der Zitadellenturm”) |
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Dies ist ein Turm, der sich am südlichsten Anfangspunkt der Landstadtmauer befindet, dessen unterer Teil quadratisch und oberer Teil zylinderförmig ist. Hierbei handelt es sich um einen Bau aus der antiken Zeit, der in sich eine große quadratförmige Masse birgt. Die Struktur dieses Turmes ist äußerst stabil. Es wird angenommen, dass seine Innenstruktur aufgrund seiner Besonderheit zur Verteidigung benutzt wurde oder eine Stelle ist, wo Signalfeuer gebrannt hat.
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| Hidirlik Turm |
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| KESIK MINARE CAMII (“Moschee mit abgeschnittenem Minarett”) |
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Untersucht man die Bauelemente, erkennt man, dass die Vergangenheit dieser Moschee bis in das II. Jhr. n. Chr. zurückreicht. Die Befunde zeigen, dass dieser Bau im V. Jhr. n. Chr. auf die Grundmauern eines bereits vorhandenen antiken Tempels als eine Basilika erbaut wurde. Anschließend wurde sie durch den Sultan Korkud, den Sohn des Beyazid II. in eine Moschee umgebaut und dem Bau wurde eine Minarette angefügt. Der hölzerne Teil des Minaretts brannte bei einem Brand im XIX. Jhr. ab und heißt seitdem Kesik Minare. Dieses Werk, der immer noch in einem ruinierten Zustand ist, wird nicht benutzt. Doch steht sie immer noch als eine selten anzutreffende Ruine mit wunderschönen Bauelementen aus der Zeit der antiken Byzanz und der Seldschuken den Besuchern zur Verfügung.
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| Kesik Minare Moschee |
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| YIVLI MINARE VE KULLIYESI
( Kanneliertes Minarett und Komplex)
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Hier handelt es sich um einen Komplex aus vielen seldschukischen Bauwerken, der sich in dem Bezirk Kalekapısı befindet. Die Bauwerke dieses Komplexes sind: Kanneliertes Minarett, Kannelierte Moschee, Gıyaseddin Keyhüsrev Medresse, Seldschukische Medresse, Mewlewi - Kloster, Zincirkıran Mausoleum und Nigar Hatun Mausoleum.
Das Kannelierte Minarett ist eine der ersten islamischen Bauwerke in Antalya. Es ist ein seldschukisches Werk aus dem XIII. Jhr. Sein Sockel besteht aus einem Quader. Der Körperteil ist aus Ziegeln und türkisfarbenen Tonfliesen gebaut. Das Minarett hat 8 Kannelierungen. Dieses Minarett ist heute das Symbol der Provinz Antalya. Es hat eine Höhe von 38 m und wird mit einer Treppe bestehend aus 90 Stufen bestiegen.
Die Moschee mit kanneliertem Minarett befindet sich gleich im Westen des kannelierten Minaretts. Sie ist das älteste Muster für Moscheen mit mehreren Kuppeln in Anatolien. Sie ist verdeckt mit 6 halbkugelförmigen Kuppeln. Im Jahre 1372 ist sie von Balaban Tavsi gebaut worden. Es ist zu sehen, dass bei ihrer Errichtung neben anderen Elementen antike Überreste benutzt wurden.
Die Gıyaseddin Keyhüsrev Medresse ließ der Fürst Atabey Armağan im Jahre 1239 zu Ehren des Gıyaseddin Keyhüsrev errichten. Gegenüber dem Tor dieses Werkes befinden sich Ruinen bzw. Reste der Seldschukischen Medresse, von der angenommen wird, dass sie ein Bauwerk aus dem XIII. Jhr. ist.
Das Zincirkıran Mausoleum befindet sich im Norden des Kannelierten Minaretts im oberen Garten. Von der Architektur her weist es einen seldschukischen Stil auf. Doch mit seinen Besonderheiten, und zwar dass seine äußere Oberfläche schlicht ist, dass es mit Fenstern versehen ist und dass sich die Grabstätte darin in einem unteren Niveau befindet, trägt es einen Charakter ottomanischer Mausoleen. Es wurde im Jahre 1377 errichtet und schützt 3 Grabstätten.
Das Nigar Hatun Mausoleum befindet sich im Norden der Kannelierten Moschee. Das Mausoleum, das auf einen sechseckigen Sockel errichtet ist, hat ein schlichtes Aussehen. Das Mausoleum mit seldschukischem Stil wurde in dem Jahre 1502 errichtet.
Das Bauwerk im Westen des Zincirkıran Mausoleums ist das Mewlewi – Kloster. Man denkt, dass Alaeddin Keykubat dieses Kloster im Jahre 1225 errichten ließ. Seine Schmucktafel ging verloren. Es wurde instand gesetzt. Heutzutage wird es als Galerie der Schönen Künste benutzt.
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| Kanneliertes Minarett und Komplex |
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| Kanneliertes Minarett |
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| ISKELE CAMII (dt. ANLEGEPLATZ - MOSCHEE) |
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Dieses Bauwerk ist eine kleine und niedliche Moschee am Jachthafen. Das genaue Errichtungsdatum ist unbekannt. Während der Kale Ici(Zitadellen) – Restaurierungsarbeiten wurde sie erneut restauriert.
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| Anlegeplatz – Moschee |
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